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Twin City Wien - Bratislava: Herzstück der Europaregion Mitte Drucken E-Mail
Die Twin City Wien – Bratislava bildet die Kernzone der Europa Region Mitte und bietet dank der unmittelbaren Nachbarschaft der beiden Hauptstädte einzigartige Zukunftsperspektiven im neuen Europa.

Bereits in den letzten zehn Jahren zeichnete sich die Region durch besondere Dynamik und Leistungsfähigkeit aus. Die wirtschaftliche Entwicklung der Twin City ist jedoch der politischen und infrastrukturellen weit voraus. Sollten die Wachstumspotenziale tatsächlich genutzt werden und die Zukunftsprognosen der Experten eintreffen, so ist die Politik gefordert, die notwendigen Voraussetzungen für eine gemeinsame Entwicklung der Region zu schaffen.


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Twin Tradition

Über zwei Millionen Menschen leben alleine in den beiden Hauptstädten der Region, die einander aufgrund der gemeinsamen historischen Vergangenheit im Grunde sehr ähnlich sind – waren sie doch über Jahrhunderte hinweg Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie. Dadurch sind sie auch in den Bereichen Kultur, Lebensstil und Ausbildung zusammengewachsen.

Twin Lebensqualität
Wien und Bratislava sind beide für ihre Lebensqualität weltweit bekannt: Von 150 Städten, die in über 40 Ländern von der britischen Beratungsgesellschaft Mercer Human Resource Consulting untersucht wurden, liegt Wien im weltweiten Ranking auf dem dritten Platz – vor allen anderen EU-Städten. Bei dieser jährlichen Untersuchung zählen politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Faktoren ebenso wie Aspekte der persönlichen Sicherheit, der Gesundheit, der Bildungsangebote und der Infrastruktur.

Auch Bratislava hat in den letzten Jahren im internationalen Vergleich deutlich aufgeholt. Neben Ljubljana erreichte Bratislava unter den neuen EU-Ländern die meisten Punkte im Bereich der persönlichen Sicherheit.

Der Nationalpark Donauauen stellt ein grünes Bindeglied zwischen den beiden Städten entlang der Donau dar und bietet zusätzlich zu den Waldgebieten im Westen Wiens und im Norden Bratislavas ein ideales Naherholungsgebiet für die Bevölkerung. Entlang der so genannten „Grünen Mitte“ zwischen Wien und Bratislava befindet sich noch genügend wertvoller Freiraum für Betriebsansiedlungen.

Twin Wirtschaft
Im Jahr 2003 betrug nach Untersuchungen der Wirtschaftskammer Wien das Exportvolumen von Wien in die Slowakei rund 333 Mio. Euro, die slowakischen Exporte nach Wien erreichten 380 Mio. Euro. Dabei hat sich der Wert der zwischen Österreich und der Slowakei ausgetauschten Güter seit 1993 verfünffacht.

In noch größerem Ausmaß sind die österreichischen Direktinvestitionen in der Slowakei gestiegen: 1993 lag der Bestand bei 55 Mio. Euro, im Jahr 2004 belief sich diese Summe schon auf ca. 1,4 Mrd. Euro.

Auch für Investoren aus anderen Staaten ist die Slowakei höchst attraktiv. Bis zum September 2004 stammten 22,7 % aller Direktinvestitionen in der Slowakei aus Deutschland, 16,5 % aus den Niederlanden (und 14,3 % aus Österreich). Rund 70 % der Direktinvestitionen in die Slowakei entfallen auf Brati-slava, das inzwischen auch zu einem der attraktivsten Orte der neuen EU-Länder für Investoren geworden ist.

Dies alles beweist, dass die wirtschaftliche Vernetzung innerhalb der Europa Region Mitte bereits in hohem Maß stattfindet.+++