Die Entwicklung einer gemeinsamen Region Wien – Bratislava erfordert
heute dringend die Durchbindung der internationalen Zugverbindungen.
Dies wird durch den geplanten neuen Zentralbahnhof Wien (Bau ab
2007/08) erreicht.
vergrößerung - zu weiteren Grafiken
Auf dem Areal des bisherigen Südbahnhofes werden
drei Verkehrsformen abgewickelt werden:
+ internationaler Zugverkehr
+ interregionale Verbindungen
+ Twin City-Verbindung
Zusätzlich muss eine gute Anbindung an das Wiener U-Bahn-Netz
geschaffen werden. Der Stand der derzeitigen Planung ist diesbezüglich
noch zu überdenken: Der Zentralbahnhof Wien soll baulich zwar nahe an
die bisher abseits des Bahnhofs gelegene U-Bahn-Haltestelle (U1,
Station Südtirolerplatz) rücken. Eine Anbindung an eine zweite
U-Bahn-Linie wäre aber von Vorteil. Technische und organisatorische
Maßnahmen sollen außerdem ein rasches Umsteigen ermöglichen.

vergrößerung - zu weiteren Grafiken
Konzepte in Bratislava
Die Verbindungen Wien – Bratislava über die Ostbahn erfolgen über den
Bahnhof Petržalka, der außerhalb des Stadtzentrums liegt.

vergrößerung - zu weiteren Grafiken
Die
Innenstadt ist nur über das städtische Autobusnetz erreichbar. Eine
direkte Weiterführung vom Bahnhof Petržalka in Richtung Trnava und weiter nach Košice ist außerdem nur über die Stadtumfahrung
mit einem Umweg von rund 20 Minuten möglich und wird derzeit eher
selten genutzt. Eine direkte Verbindung von Wien zum zentral gelegenen
Bahnhof Bratislava gibt es nur über die nicht elektrifizierte
Marchegger Ostbahn, der Flughafen Bratislava ist derzeit lediglich
durch Busverbindungen erschlossen. Sowohl der Flughafen als auch der
zentrale Stadtbahnhof Filiálka sollten in das internationale
Schienennetz eingebunden werden. +++